Autor: daniel.koehne

  • Wismar. Jetzt in bunt!

    Feuerwache, Wismar
    Feuerwache, Wismar

    Heute starte ich den kurzen Rückblick auf unseren kleinen Ostsee-Roadtrip durch Mecklenburg-Vorpommern. Los geht’s mit Wismar.

    Mit der alten Hansestadt verbinde ich vor allem eins: Nosferatu! Und deshalb existierte Wismar in meinem Kopf bislang nur in Mono. Natürlich steht die altehrwürdige Hafenstadt für vieles mehr – auch und gerade historisch betrachtet. Aber mein erster Gedanke (und meine einzige Verbindung) war Murnaus Grusel-Klassiker. Das hat sich nach dem ersten Besuch im Wesentlichen nicht geändert – nur das Wismar nun etwas mehr Farbe bekommen hat.

    Alter Hafen, Wismar
    Alter Hafen, Wismar

    Mein Fazit nach einem Kurzbesuch: Sehenswert! Immerhin wurde die Altstadt (gemeinsam mit der von Stralsund) in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Es gibt zahlreiche pittoreske Häuschen, einen hübschen Marktplatz (Filmkulisse!) und einige klassische Speicher im historischen Hafen. Wismar ist beschaulich und überschaubar – ein Nachmittag sollte den meisten Besuchern daher locker reichen, um den Ort ausführlich zu erkunden.

  • Vom Sommer der Rest

    20150919

    Eigentlich ist ja schon Herbst, zumindest meteorologisch gesehen. Im Moment zeigt der sich aber noch von seiner sommerlichen Seite. Hoffentlich bleibt’s dabei, denn wir sind zu einer kleinen Tour an die Ostsee gestartet. Zum ersten Mal Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind gespannt.

     

  • After sunset

    20150914

    Blaue Stunde in den Rieselfeldern bei Münster

  • Museumsnacht

    20150905

    Großer Andrang bei der Museumsnacht in Münster, hier im Museum für Kunst und Kultur. Glück gehabt, wenn man gerade noch vor den Massen reingeschlüpft ist…

    Die sehenswerte Sonderausstellung Otto Piene. Licht läuft noch bis zum 20. September. Aber auch sonst lohnt sich ein Besuch! An jedem zweiten Freitag im Monat ist der Eintritt übrigens frei – und das bis 22 Uhr.

  • Sommer im Münsterland

    Sommer im Münsterland

    Auf meinen Radtouren durch’s ländliche Umland von Münster finde ich sie noch: Kornfelder. Wenn man zwischen Gerste und Weizen steht, dann sieht, riecht und hört man noch Abwechslung. An lauen Sommerabenden tummelt sich zwischen den Wildblumen an den Randflächen noch allerlei summendes und krabbelndes Getier. Und im Hintergrund rauscht der Wind durch die Ähren. Das ist wunderbares Gefühl von Sommer. Und im Übrigen – kein Vergleich zu den öden und ewig steril-grünen Maisfelder…

  • Einmal Meerblick! 3 Euro.

    Die Tage hat es mich für wenige Stunden ins nordfriesische Büsum verschlagen. Zu sehen gab’s Krabbenstände, Eisbuden, Shanty-Chöre und Meerblick – letzteren allerdings erst nach Entrichten einer Gebühr. Denn Meer gibt’s nur für zahlende Besucher. Tagesgast hin oder her, die kleinen Kassenhäuschen entlang der Promenade müssen ausnahmslos alle passieren. Mir ist klar, dass Büsum mit seiner Meeres-Steuer eher die Regel als die Ausnahme an der deutschen Küste ist. Trotzdem – dass man für Nordsee-Blick oder Strandspaziergang zahlen muss, damit werde ich mich damit wohl nie so richtig arrangieren können. Was dazu wohl Italiener, Spanier oder Griechen sagen würden…?

    Büsum: Spaziergang am Meer
    Büsum: Spaziergang am Meer
  • Besser leben

    besserleben
    Für Guerilla-Marketing dann wohl doch zu mutig platziert… Gesehen in Hamburg.
  • Kran-Terzett

    Kran-Terzett auf der Elbphilharmonie
    Sieht von außen schon klasse aus, ist aber immer noch nicht ganz fertig: die Elbphilharmonie
  • Kritische Töne…

    Neues in Sachen Meschede-Center. Nein, nein – kein Baustart. Es wurde auch nicht zum x-ten Mal ein neuer Eröffnungstermin in Aussicht gestellt. Wen wundert’s? Neu ist aber die Tonlage der heimischen Lokalzeitung zum anhaltenden Baustillstand am Meschede-Center. Apropos, kann man eigentlich von Stillstand sprechen, wenn mit noch gar nichts begonnen wurde?

    Wie dem auch sei. In den letzten Wochen mehren sich die kritischen Berichte in der Westfalenpost. Zum Center, zum Investor und sogar zum Verhalten des Bürgermeisters (Zitat: „Im Rückblick peinliche Szene“). Selbst derjenige Immobilien-Makler kommt zu Wort, der noch zum Jahreswechsel als „kleines Störfeuer“ abgetan wurde. Es folgt eine lose Auflistung – vorzugsweise nicht realisierter – Bövingloh-Projekte in der näheren Umgebung. Das ist alles nicht neu, nicht unbekannt und darüber hinaus nicht wirklich bedeutsam für das erhoffte Center in Meschede. Trotzdem.

    Und jetzt berichtet die WP auch noch über die Doppelrolle und einen möglichen Interessenkonflikt der Hammer Großkanzlei, die sowohl die Stadtverwaltung als auch den potenziellen Center-Investor berät…  Man liest und staunt.

    Es gibt Menschen in Meschede, die vermuteten bereits im vergangenen Jahr einen engen Zusammenhang zwischen Meschede-Center, Bürgermeisterwahl und Kandidaten. Aus heutiger Sicht muss man wohl zumindest sagen: Who knows?